Mitmachzirkus Zirkus OSKANI an der Marienschule

Wie bereits im Jahr 2011 haben sich Eltern, Lehrerinnen  und Kinder auch für 2015 entschieden, ein Zirkusprojekt an der Marienschule durchzuführen.

Wie schon vor vier Jahren findet der Unterricht eine Woche lang zum Teil in der Manege statt - ein schöner Start nach den Osterferien.

Dieses Projekt ermöglichte den Kindern, selbst  aktiv an einer Zirkusvorstellung mit zu wirken und einmal vor großem Publikum auf der Bühne zu stehen.

Am Montag ging es los! Das Zirkuszelt wurde aufgebaut und eine "Wohnwagenstadt" der Familie Richter auf dem Sportplatz errichtet. Hier wohnten die Zirkusartisten während der Projektwoche. 

180 Kinder der Marienschule präsentieren am Samstag ihr Können in zwei zweieinhalbstündigen Zirkusvorstellungen um 11.00 Uhr und 16.00 Uhr.  

Zehn Artisten, rund um die Familie Richter vom Zirkus Oskani, studierten in der Woche vom 13.04. – 18.04.2015 mit den Kindern Übungen aus den verschiedenen Zirkusnummern ein: Clown, Trapezkünstler, Seiltänzer, Hula Hoop, Jonglage, Tiger, Cowboy, Fakir, Trampolinturner und Bodenakrobaten.

Die Kinder übten in jahrgangsgemischten Gruppen vier Tage lang. Durch die Altersmischung entwickelten die Kinder viel Gemeinsinn. Die Älteren nahmen die Jüngeren bei der Hand. Und alle sind über sich hinausgewachsen.

Außerhalb der Manege wird in den Klassen fächerübergreifend das Thema „Zirkus im Unterricht behandelt. In der Turnhalle wurde ein Bewegungsparcour angeboten, in dem ergänzend zum Training jongliert, balanciert, Bewegungssicherheit  und Geschicklichkeit geübt wurde.

Fotos aus der Turnhalle

Dieses in der Grundschulzeit einmalige Erlebnis, das Lampenfieber davor, die Aufregung während der Vorstellung und der Stolz auf das Erreichte werden bei den Kindern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

Förderverein, Eltern, Kolleginnen und Sponsoren haben durch Organisation, tatkräftige Mithilfe und  Finanzierungshilfen maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen.

Bereits bei der Generalprobe am Freitag bewiesen die Kinder ihr Können:

Die zwei Gruppen zeigten jeweils über zwei Stunden, was sie erarbeitet hatten: Es gab es geschickte Jongleure gefolgt von starken Cowboys und gefährlichen Tigern. Mutig sprangen die Kinderkünstler vom Trampolin durch einen Reifen. Die Trapezakrobaten trauten sich hoch unter das Zeltdach.  Die Seiltänzerinnen bewegten sich anmutig über das Drahtseil. Beweglichkeit und Geschicklichkeit zeigten Hua Hoop-Tänzerinnen und Tänzer. Beeindruckend und teilweise atemberaubend waren auch die Bodenakrobaten und die Fakire in der Manege. Die Clowns amüsierten die Zuschauer, ihre Mitschüler, mit ihren Späßen.

Fotos von der Generalprobe

Vorstellung A um 11 Uhr

Vorstellung B um 16 Uhr

Als Krönung zwischen den beiden Vorstellungen findet in der Zeit von 13.30-16.00 Uhr ein buntes Schulfest mit vielfältigen Aktionen und hervorragenden Verköstungsmöglichkeiten statt. Ganz besonderen Dank dem umfangreichen Engagement von Eltern und Förderverein!

Eindrücke vom Schulfest 

Die Zusammenarbeit mit einem Zirkus hat einen hohen pädagogischen Wert:

à   Die vielen verschiedenen Angebote und die kreative Methodenvielfalt der Zirkustechniken ermöglichen die Entwicklung unterschiedlicher Fähigkeiten der Kinder und geben ihnen die Chance, eigene Begabungen zu entdecken und mit Spaß und Freude Kreativität zu entfalten.

à    Zirkuspädagogik verbindet die natürliche Lust an Bewegung und Spiel mit ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung. Es werden sowohl körperliche und soziale Fähigkeiten sowie künstlerische Kompetenzen der Kinder gefördert.

à Gesundes Selbstvertrauen und Selbstsicherheit, motorische Schulung und Körperbalance, Konzentration und Leistungswillen, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit sind wichtige Persönlichkeitseigenschaften, die gerade in einem solchen Projektzusammenhang entwickelt werden.

à Integration der Kinder mit unterschiedlichem sozialem und persönlichem Hintergrund durch gemeinsames Schaffen ist ein Ziel, das im Rahmen eines Zirkusprojektes spielerisch gelingt.

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