Der Zauberer Casablanca verzaubert die Marienschüler
Bevor die "Zauberschau zum Mitmachen" begann mussten alle Schüler hinter einer "magischen" Linie warten. Der Zauberer Casablanca wies den einzelnen Klassen die Plätze zu. Durch eine raffinierte Sitzplatzordnung mit farbigen Sitzkissen saßen nie zwei Kinder einer Klasse nebeneinander.
Als die Schüler in der Turnhalle Platz genommen hatten, warteten alle gespannt auf den Beginn des Programmes.
Auf eine "normale" Zauberschau wurde aber vergebens gewartet, denn das Motto hieß "Lesen und Zaubern mit Casablanca, ein Mitmachprogramm, das Spuren hinterlässt".
Sechs Schüler bekamen jeweils eine große Buchstabenkarte in die Hand gedrückt, welche das Wort "PSANUE" ergab. Daraus wurde nach einer bestimmten Mischtechnik das Lieblingsfach alle Schüler: Die Pausen!
Und danach wurde es auch schon praktisch. Alle bekamen einen Umschlag mit Zaubermaterialien, in dem sich u. a. ein Blatt mit den Buchstaben befand. Nachdem diese ausgeschnitten waren, übten alle fleißig die Mischtechnik.
Schon nach kurzer Zeit konnte man überall in der Halle das Wort "Pausen" lesen. Auch wenn man bei einigen noch von rechts nach links lesen musste.
Beim zweiten Zaubertrick ging es um eine Karte "Karo Ass", die sich in vier verschiedene Karo-Karten verwandeln ließ.
Der Stefan präsentierte schon nach kurzer Zeit seinen tollen neu erlernten Kartentrick. Da er diesen sogar in einem sehr schnellen Tempo vorführen konnte, waren ihm viele Bewunderungsblicke sicher.


Und dann wurde es richtig ernst:
Die neue Konrektorin Frau Brügge
sollte durchgesägt werden.
Aber leider passte das 3 Meter große
Sägeblatt nicht durch die Tür der
Turnhalle -
welch ein Glück für uns!
Sie durfte dann Herrn Rudolf Hofmann,
so heißt der Zauberer Casablanca mit
bürgerlichem Namen, assistieren, als
auf einmal Zauberstäbe wie von
Geisterhand vom Himmel fielen.
Im Anschluss erhielt jede Klasse solch
einen magischen Zauberstab.

Bei dem nächsten Zaubertrick lernten
alle Schülerinnen und Schüler und auch
die Lehrerinnen wie eine Seilbahn
ohne Motor den Berg hinauffahren kann.
Dazu mussten zuerst die Gondeln
ausgeschnitten werden. Außerdem
erhielt jedes Kind ein Gummiband,
worauf die Gondel "fahren" sollte.
Und zwar nicht nur den Berg hinunter,
sondern auch hinauf.
Mit etwas Geduld und Übung hatten bald
alle den "Dreh" raus und ließen fleißig ihre
Seilbahn fahren.

Bei der nächsten Nummer erzählte der Zauberer eine Geschichte und anschließend wurde nach der Anzahl der Tiere gefragt.
Jana war eine der wenigen die die richtige Anzahl nennen konnte.
Zur Belohnung gab es einen weiteren Zaubertrick für zu Hause.

Bei der nächsten Geschichte ging es um das genaue hinhören bzw. lesen. Vier Kinder hielten dazu folgenden Satz in die Höhe:
Du bist der Fahrer.
Finn hatte den Trick sofort durchschaut und konnte allen die Haarfarbe des Busfahrers mitteilen.
Dafür erhielt auch er einen Zaubertrick für zu Hause.

Nachdem der Zauberer Casablanca in seiner "Zauberschule" alle Kinder gleichzeitig beschäftigte und fast alle durch das Gelingen der Zaubertricks auch ein Erfolgserlebnis hatten, streifte er sich seinen Zaubermantel über und zeigte Tricks, die immer wieder großes Erstaunen auslösten.
Und einiges, was kinderleicht aussah, blieb doch ein Geheimnis.
Auch wenn man sich ganz sicher war, das Prinzip verstanden zu haben, war das Ergebnis ein anderes als gedacht.
Es wurde halt "gezaubert"!
Auch seine Assistentin Fleur, die direkt neben dem Zauberer stand, konnte die Geheimnisse nicht lüften.
Zum Abschluss zauberte Casablanca ein lebendes Kaninchen aus seinem Hut.
Kirsten durfte das Kaninchen stellvertretend für alle streicheln.
Alles in allem eine hervorragend gelungene Veranstaltung, die nach dem Willen der Kinder noch viel länger als zwei Stunden hätte dauern dürfen.


















